30.10.2025 – Tag 160

Heute bin ich früh aufgestanden, weil ich ja rechtzeitig für die Fähre fertig sein müsste. Die Nacht war nicht so geil weil dieses mal mehr Leute da waren und auch mehrere Schnarcher dabei waren. Ansonsten wären die Leute auch so recht unruhig. Das Licht im Raum ging immer sofort an, wenn irgendwer sich außerhalb vom Bett bewegt hat. Also auch wenn Mal jemand einen Arm oder so unter dem Bettvorhang rausstreckte. Ich war 3 oder 4 mal richtig wach und hatte Probleme wieder einzuschlafen. Sicher auch weil ich innerlich unruhig war, weil ich immer Angst habe die Fähre zu verpassen.
Als ich aufgestanden bin, habe ich erstmal Kaffee gemacht und bemerkt das der Raum, wo mein Fahrrad stand noch abgeschlossen war. Ich konnte also noch keine Taschen ans Fahrrad hängen. Da die Fähre aber erst um 11 Abfuhr und ich nur ca. 2km entfernt war, habe ich mir erstmal ganz entspannt Frühstück gemacht. Um 8 Uhr kam dann ein Mitarbeiter, der mir dann den Raum aufgeschlossen hat. Als ich an der Rezeption war um wegen dem Raum Bescheid zu sagen, habe ich gesehen das es draußen regnet. Ich habe dann mein Fahrrad in den Gemeinschaftsraum geschoben und fertig gepackt. Gegen kurz nach 9 habe ich dann den letzten wanderstein am Ausgang des Hostels hingelegt und dann ging es los. Der Regen hatte aufgehört und ich konnte im trockenen zum hafen fahren. Am Check-in hab ich dann Franziska wieder getroffen. Sie war schon früher da und war schon mit dem Check in durch. Nach einer Weile rumstehen in der Schlange an Check-in, habe ich dann meine Boarding Karte bekommen und sollte mich links anstellen. Ich bin dann aber an den Autos vorbei und ganz nach vorn durchgefahren. Da stand auch schon Franziska. Wir haben ein bisschen gequatscht und dann hat es wieder angefangen zu regnen. Ein netter Mitarbeiter von transmed hat uns in einem Container warten lassen, so das wir trocken stehen könnten, bis wir dann auf die Fähre fahren konnten. Als es auf die Fähre ging war der regen wieder zuende. Die Fahrt war Recht unspektakulär. Ich habe ein bisschen gemalt und Kaffee getrunken und Franziska hatte leckeres Gebäck dabei, was sie vorher noch gekauft hatte. Dann passierte aber doch noch was richtig cooles, was ich in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt habe. Auf Höhe von Ibiza sind wir rausgegangen und haben aufs Meer geschaut und dann ist direkt neben der Fähre ein Delfin mehrere Male aus dem Wasser gesprungen und dann unter dem Boot verschwunden. Der war viel kürzer und ein bisschen dicker, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Aber ich habe mich total gefreut das ich ihn gesehen habe. Die restliche Fahrt habe ich abwechselnd gemalt und Ausschau nach Delfinen gehalten. Wir haben uns vorgestellt wie sie zu Sonnenuntergang rauskommen und eine Show für uns aufführen, aber auch bei Sonnenuntergang kam keiner raus. Als wir am Hafen ankamen trennten sich unsere Wege wieder Franziska fuhr in ein Hotel und ich zu einem Campingplatz, den ich schon angerufen hatte. Hier empfing mich ein Mitarbeiter und zeigte mir den Platz. Wieder Kieselsteine. Außer mir waren noch 5 andere Zelte da. Der Platz war an einer stark befahrenen Straße gelegen aber ich war so müde, das ich einfach durchgeschlafen habe.

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