Die letzte Tour der ersten Etappe war nochmal eine der längeren. Es waren so um die 75km und ich bin von Donau-Wörth bis Vohburg gefahren. Ich habe am Abend zuvor mit Jacky abgesprochen, das wir uns auf einem Campingspot in Vohburg treffen, der Kostenlos ist. Sie wollte mit dem Auto und Übernachtungsgepäck zu dem Platz kommen. Am Morgen war es dann aber noch so kalt und ungemütlich, dass ich Jacky gefragt habe, ob ich die 100km bis zu Ihr durchziehen soll, damit wir uns einen entspannten Abend auf der Couch machen können. Sie hatte aber spontan die Idee, ihre Packliste abzuspecken, die Minimalistische Variante zu planen und mit dem Fahrrad die ca. 25km kommen wollte. Das fand ich natürlich mega. Ich packte also meinen Kram ein und fuhr los. In meiner Vorstellung ging es nur noch bergab bis Ingolstadt und dann noch ein paar km an der Donau lang. War natürlich nicht so. Es war besonders auf dem ersten Stück sehr bergig und es war wieder permanent dieser nervige Gegenwind, so das lange Stücke des Weges wirklich kein Spaß gemacht haben. Aber zwischendurch war es echt schön. Am liebsten ist mir immer Wald. Da ist es Windgeschützt, alles riecht gut und ich finde die Natur dort am schönsten. Nach vielen km am/auf dem Deich und der Quälerei mit dem scheiß Wind, kam mir dann kurz vor Vohburg Jacky grinsend entgegen mit ihrem Vollgepackten Fahrrad. Wir sind noch schnell zum Edeka gefahren, haben Bier, Wein und ein bisschen kram für Abendbrot und Frühstück eingekauft und uns einen schönen Abend gemacht. Nachdem wir noch einmal mit dem Zelt umgezogen sind, haben wir einen Platz direkt am Donauufer gehabt, wo wir dann auch die Zeltseite zum Wasser offengelassen haben. Der Platz war echt schön, mit Sanitäranlage und sogar Dusche und warm Wasser. Dazu noch mehrere Lagerfeuerstellen und einer schönen Wiese.











