02.09.2025 – Tag 102

Heute haben wir erstmal lange ausgeschlafen. Danach bin ich zur Rezeption gelaufen und habe einen weiteren Tag auf dem Campingplatz gebucht. Dörte wollte gern mit mir Freiburg erkunden, weil ich ihr so viel von der Stadt vorgeschwärmt habe. Irgendwie fühlte ich mich hier inzwischen schon ein bisschen Zuhause und nach dem Ärzte Marathon habe ich gestern noch viel mehr von der schönen Altstadt gesehen und es gibt noch echt schöne Ecken, die ich bis vor kurzem noch nicht kannte. Also fuhren wir zuerst in die Altstadt. Der Plan war erstmal einen Kaffee trinken zu gehen. Dafür mussten wir natürlich um die Häuser fahren und nach einem schönen Ort suchen. Den haben wir dann in einer kleinen Nebenstraße hinter der Uni gefunden. Da war ein schön eingerichtetes Café, wo hauptsächlich Studenten waren. Es gab kleine tischchen mit Sonnensegeln davor und leckeren Cappuccino mit hafermilch. Wir waren beide ein bisschen wehmütig, das wir in einer Großstadt studiert haben. Eigentlich wäre es doch auch geil gewesen in einer kleinen schönen unistadt wie Freiburg Philosophie studiert zu haben und dieses entschleunigte Studentenleben zu leben. Es war eh ein sonniger Tag und alle saßen da, unterhielten sich und ich finde die meisten Studenten haben auch so einen coolen Kleidungsstil und man erkennt sie sofort. Wenn man in so einer großen Stadt wie Hamburg in einem Plattenbau unter 1000 anderen seine Pflichtveranstaltungen Durchballert und abends fertig nach Hause geht, verpasst man auch was sehr schönes. Das heißt nicht, das ich mein Studentenleben nicht in vollen Zügen genossen habe. Zumindest den Bachelor, aber es war auch schön in dem kleinen Café davon zu träumen wie es anders sein könnte. Als wir fertig waren wollten wir zu dem Outdoor laden. Dörte hatte ihre Ultralight Picknick Decke zu Hause vergessen und hat genau die jetzt sogar wieder bekommen. Ich habe mir ein Schlafsäcke Inlett gekauft, was ich dafür benutze, es über meine Isomatte zu ziehen. Quasi als Bettbezug. Kein Bock mehr in diesem blöden Schlafsäcke Inlett zu schlafen wo meine Füße nicht raus können. Ich hasse das. Wenn meine Füße nicht unter der Decke raus können, ist das echt scheiße. Außerdem wollte ich gern eine Zeltlampe haben, die ich oben anhängen kann, so das ich Licht zum Malen und lesen habe. Auch vorm Zelt und nicht immer mit Kopflampe rumlaufen muss. Einfach für die Gemütlichkeit. Aber die Lampen waren alle zu teuer. Also ließ ich sie im Laden. Nach dem Outdoor laden fuhren wir dann Limo kaufen und zum Kanal. Erstmal die Picknick Decke einweihen. Da haben wir dann ne ganze Weile gelegen. Dörte hat danach ein dickes Buch weggeschmissen, was sie angefangen hatte. Sie hatte sich eigentlich die ganze Zeit über den author und die Art wie er schrieb aufgeregt. Darum musste das in müll, damit auch kein anderer den Schrott lesen muss. Jetzt würde es auch langsam schon spät und ich wollte ihr gern mein Geburtstagsgeschenk geben. Sie hatte ja vor kurzem Geburtstag. Also lud ich sie zum Flammkuchen essen ein. Dazu gab es ein Glas guten Wein. Nachdem wir den leckeren Flammkuchen gegessen hatten, ging es dann zum Campingplatz. Damit ging wieder ein wunderschöner Tag zuende und irgendwie konnte ich mir gar nicht vorstellen wieder aus dieser wunderschönen Stadt wegzufahren.

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