(15.06.2025 – Tag 34)

Ich bin von reichtem Regen aufgewacht und wusste ja das heute Regen angesagt war. Es war noch viel zu früh und ich bin nur einmal kurz auf Toilette gegangen. Das muss so gegen 5 gewesen sein. Danch habe ich nochmal bis 6:30 geschlafen. Immer noch viel zu früh, aber schlafen konnte ich auch nicht mehr. Um 7 bin ich dann aufgestanden und wir haben angefangen die Zelte abzubauen. Wir dachten das wie es heute Mal gegen 10 schaffen los zu kommen aber am Ende war es doch so kurz vor 11. Frühstück und Kaffee braucht halt doch so seine Zeit.
wir mussten als erste Station zu einem ICA Maxi, weil unser Wasser leer war und Dörte ohne Wasser nicht so weit fahren wollte. Das Wetter war perfektes Fahrwetter. Bewölkt, warm und kein Wind. Dörte hat den ICA in ihr Navi eingegeben. Trotzdem sind wir erstmal daran vorbeigefahren, weil wir den nicht gesehen haben. Mir ist irgendwann aufgefallen das er laut km Stand schon lange da gewesen sein müsste. Also mussten wir überlegen was wir machen. Weiter, oder 3km zurück. Zur Sicherheit und wegen Wasserknappheit sind wir dann mit meinem Navi zurück gefahren und haben ihn auch direkt gefunden. Nach dem Einkaufen hat Dörte sich den Finger noch extrem Doll in der Klotür eingeklemmt, das er geblutet hat und sie Angst hatte das er gebrochen ist, weil sie starke schmerzen hatte. Ich habe dann eine Sanitäterin angesprochen, die zufällig gerade mit einem krankenwagen auf dem Parkplatz stand, weil sie Pause gemacht hat. Die war super nett, hat alles abgetastet und gesagt das höchst wahrscheinlich nichts gebrochen sei. Sie hat noch gefragt ob wir Schmerzmittel haben und hat gesagt wir sollen das im Blick behalten und wenn es extrem dick wird zu einem Arzt gehen. Bisher ist es zum Glück nicht dick geworden.
Dörte war zwar lädiert, ist aber tapfer weiter gefahren und hatte auf Grund der Schmerzmittel auch keine dollen schmerzen beim Fahren. Auf dem Weg zu unserem letzten Einkaufsstop, sind wir zum trinken an einer Bushaltestelle angehalten und ich habe dort ein Handy gefunden. Es hatte zum Glück keine Tastensperre und wir sahen ein paar verpasste Anrufe. Dörte hat eine SMS geschickt und geschrieben das wir das Handy gefunden haben. Direkt darauf hat das Handy geklingelt und die Person war dran. Sie war extrem glücklich das wir so lieb waren und wollte uns noch Geld als Finderlohn überweisen. Ich habe das aber abgelehnt. Wir haben vereinbart das ich das Handy beim Einkaufen im Laden abgebe und die können es sich abholen. Wir haben mit dem Handy dann noch als Überraschung noch ein Foto von uns gemacht und es dann abgegeben. Nach dem Einkauf haben wir unsere Wasserflaschen an den Fahrrädern abgestellt und sind um die Ecke gegangen um was zu essen. Aus Spaß haben wir noch gesagt das jemand die Wasserflaschen klauen könnte und falls das passiert hat es es wohl auch gebraucht. Als Dörte dann hinterher zum Fahrrad ging fehlte wirklich eine Flasche. Wir konnten nicht glauben das jemand eine wasserflasche klaut. Nichts vom Fahrrad, keine Tasche, oder sonst was, sondern eine wasserflasche. Als wir in unserer Verwunderung dann losfahren wollten, dachte ich das sie vielleicht auch einfach umgefallen und weggerollt sein könnte und siehe da, am Ende des Parkplatzes am Kantstein lag eine Flasche Wasser. Wir konnten also beruhigt weiterfahren. Mit so viel Wasser und essen merkt man die Berge gleich viel stärker. Wir haben uns trotzdem zum Shelter durchgekämpft und würden mit einem richtig schönen Platz belohnt. Dort sind wir direkt von 1000 Fliegen begrüßt worden. Sie haben auch nachdem wir baden waren nicht aufgehört rumzunerven. Ich hab erstmal das tarp überm Tisch aufgespannt, weil laut Regenradar noch ne Fette Wolke vorbei kommen sollte. Ich hatte kein Bock beim Kochen oder essen vom Regen überrascht zu werden. Am Ende waren es dann aber nur ein paar Tropfen. Direkt danach kamen auch noch meine besten Freunde raus. Die kriebelmücken. Ich wurde also von fliegen genervt und von Mücken zerstochen. Die einzige Option die ich sah war erstmal antibrumm drauf, alles abwaschen. Tarp abbauen, zusammen packen und im Zelt
Verkriechen. Auf dem Weg ins Zelt fiel Dörte noch auf das sich bei ihr zwischen außen- und innenzelt ein riesiger Schwarm fliegen verirrt hatte. Alles brummte und die blöden Viecher kamen nicht mehr raus. Bei mir waren zum Glück nicht ganz so viele. Der restliche Abend bestand aus Blog schreiben und Handy daddeln.

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