Heute hab ich nach dem Aufstehen erstmal Fotos vom See gemacht, an dem der Campingplatz gelegen war.

Danach habe ich meinen Campingnachbarn erstmal befragt, weil der sich aus einem Anhänger mit einer Plane, einen „Wohncontainer“ gebaut hat. Eigentlich ne echt coole low-cost Idee für einen Wohnwagen. Der hat mir dann noch ein frühstücks-ei und einen Kaffee ausgegeben.

Das Wetter war ganz okay, war aber inzwischen zugezogen. Trotzdem hab ich mich auf meine Tour gefreut. Die Temperatur war okay und geregnet hat es nur ganz vereinzelt. Ich hab wieder an meinem Navi rumgespielt nachdem ich eine alternative Route brauchte, weil eine Straße neu asphaltiert wurde. Das führte dazu das ich viel an Feldern und kleinen Pfaden langgeführt wurde. Nicht so extrem wie Mountainbike Navigation, aber doll genug, dass meine dicken Reifen was zu tun hatten.




Echt viel zu sehen und zu entdecken. Die Tage werden immer schöner und ich werde lockerer beim Fahren. Ich merke das dieses innere gehetzte und das getrieben sein langsam nachlässt. Ich bleibe viel öfter mal stehen, genieße einen Ausblick oder eine Pause. Fahre auch mal wege zurück, weil ich was gesehen habe oder probiere radwegweisern zu folgen um schöne Strecken zu finden. Auch wenn ich mir sicher bin das es oft Umwege sind. Ich habe genug Zeit und die nutze ich nur für mich. Niemand sagt mir wo lang ich zu fahren habe, oder wann ich wo zu sein habe. Ich mag diese Entwicklung und weiß das es erst der Anfang ist.



Am Nachmittag bin ich am kanuclub Donau-Wörth angenommen. Es war geiler als ich erwartet hatte. Total schönes Gelände und an nem Wasserfall gelegen. Ich hab mir noch was leckeres zum Essen gemacht und geschlafen wird heute man etwas unkonventionell und ohne Zelt.





