19.09.2025 – Tag 119

Als wir heute aufgewacht sind, war ich mir Sicher über das war ich gestern schon befürchtet hatte. Ich war mir nur nicht sicher, ob es Mücken waren, weil hier je weiter wir Richtung Süden kommen, mehr Mücken waren. Bei der Menge an Pusteln unter meinem rechten Arm konnte ich es mir aber leider nicht mehr schön reden. Der scheiß Ausschlag war zurück. Meine und auch Dörtes Vermutung war, das es Hitzepickel sind. Die stellen wo sie auftreten und das Aussehen deuten jedenfalls sehr darauf hin. Außerdem ist es genau so wie letztes Mal, das es nach einer sehr warmen Phase auftauchte. Ich wundere mich dann nur, warum es so lange dauert bis es wieder besser wird und ich hoffe, das es jetzt nicht jedes Mal passiert wenn es warm wird. Also Mal wieder im Auge behalten. Wir starteten also ganz normal mit unserer routine. Es war es extrem nebelig und nass. Der ganze himmel war so diesig, das man nur erahnen konnte, wo die Sonne gerade stand. Es war an der Stelle einfach hellerer nebel. Kaum zu glauben das es heute noch sonnig und warm werden soll. Wir liegen nämlich noch mit dicker Fließjacke und kuscheliger Jogginghose Rum, bis kurz bevor wir losfuhren. Als wir unsere morgendliche Routine abgeschlossen hatten war deshalb wieder die Frage longsleeve oder nicht. Dörte entschied sich für ja, ich für nein. Nachdem wir 10min gefahren waren, mussten wir das erste Mal anhalten, weil es inzwischen wärmer war, der Nebel sich lichtete und Dörte im longsleeve zu warm war. Die Strecke zu unserem Campingplatz an der Badestelle war wieder sehr kurz. Knapp 20km. Aber da wir auch wieder erst spät los kamen auch war das auch gar nicht so schlecht. Ich hatte schon Bock und einen warmen Tag am See mit Baden. Der Sommer hatte mir ja nicht oft die Möglichkeit gegeben. Die Strecke war wieder nicht sehr anspruchsvoll und wenig bergig. Unterwegs hat Dörte fast eine Eidechse überfahren. Ansonsten ist nicht sehr viel aufregendes passiert und wir haben die Strecke bis auf eine Trinkpause und eine Einkaufspause für mittagessen komplett durchgezogen. Aber das ist ja auch nichts besonderes bei 20km. Da habe ich mir morgens tatsächlich noch überlegt ob es sich überhaupt lohnt eine Polsterhose anzuziehen. Naja. Als wir ankamen sahen wir schon den Badesee auf der rechten Seite. Es standen ein paar Sonnenschirchen am Ufer und ein paar Leute lagen da Rum. Wir fuhren aber erstmal aufs camping Gelände. Dlwir kamen ca. 13:00 an. Genau in der Mittagspause. Also zurück zum See und erstmal Baguettes essen, die wir uns unterwegs noch geholt hatten. Nach der Pause ging es dann zurück zum Campingplatz. Es war inzwischen schon richtig heiß geworden und wir wollten schnell ins Wasser. Also packten wir schnell unsere Sachen und füllten die Wasserflaschen auf. Zurück am Badesee hat Dörte erstmal einen Schluck Wasser genommen und meinte das es irgendwie komisch schmeckt. Als ich daran gerochen habe und danach einen Schluck in den Mund genommen habe, war mir klar was sie meinte. In dem Wasser war Chlor. Das kannte ich ja aus England. Ungeil. Zum Glück kam Dörte die Idee, das sie ihren Wasserfilter Mal holen könnte, den sie bisher noch nicht genutzt hatte, aber mitgenommen hatte weil Sören ihn ihr zum Geburtstag geschenkt hatte. Ein Grayl Wasserfilter. Leider ganz schön groß das Teil, aber echt cool. Der war sogar in der Lage Viren rauszufiltern. Nachdem wir im Internet schauten, sagen wir das er auch Chlor rausfiltern kann. Also hatte der jetzt auch eine Funktion. Ich habe gleich überlegt ob ich ihn ihr vielleicht abkaufen könnte, weil es in Spanien und Marokko tendenziell ja nicht weniger wird mit Chlorwasser, aber das Teil ist schon ganz schön groß und ich hatte ja auch noch Zeit drüber nachzudenken. Ein paar Tage war Dörte ja noch da. Wir haben den Tag dann am See verbracht bis es langsam dunkel wurde und sind sogar 2 mal im Wasser gewesen. Abends haben ich dann noch auf dem Campingplatz ein bisschen in der Hängematte gegämmelt und gemalt und Dörte hat gelesen.
Das war wieder ein echt entspannter Tag. Bis auf den scheiß Ausschlag der mir echt Sorgen macht. Als es dunkel wurde und die Mücken uns Angriffen sind wir ins Zelt. Und haben versucht zu schlafen. Leider waren wir ziemlich dicht an dem Haus wo die Veranstaltung war und da war auch ein Schachfeld mit großen Figuren. Die Kinder, die auf dem fest waren, haben bis nach 24:00 mit den Schachfiguren rumgeworfen und laut gespielt und neben uns stellten sich scheinbar um 23:00 noch Camper die laut mit ihrem Wohnwagen rumhantierten. Aber ich wir hatten ja zum Glück beide unsere Ohropax schon griffbereit.

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