17.09.2025 – Tag 117

Heute war chill Tag. Richtig Geil. Und ein Herbsttag. Das merkt man morgens ganz besonders. Es ist nebelig und alles ist nass. Der Rasen, das Zelt, die Bänke und es ist kalt und alles riecht und fühlt sich danach an. Zum Glück ist es im Zelt hauptsächlich trocken und mir ist nachts nicht war. Dörte geht es da anders. Sie schläft im long sleeve mit wollsocken und hat den Schlafsack komplett zugezogen und auch den Kopf mit drin. Wir haben heute wie es sich für einen chilltag gehört lang geschlafen oder zumindest lange gegämmelt und dann spät gefrühstückt und dann kam der einzige geplante Punkt des Tages. Wäsche waschen.
Trotzdem hat mich dieser eine Punkt schon so hart gestresst, das ich nur noch genervt war. Ich hatte das Gefühl, das unser ganzes Frühstücksritual schon wieder den halben Tag eingenommen hatte. Dazu dann noch der Gedanke jetzt abwaschen zu müssen und dann noch die ganzen Sachen per Hand waschen zu müssen und sich auch noch ums trocknen zu kümmern. Der chilltag kam mir überhaupt nicht chillig vor. Aber es musste ja sein. Wir mussten die 2 guten Tage zum trocknen nutzen. Also besser früh waschen als zu spät. Nachdem wir fertig waren stieg meine Stimmung dann wieder um 150%.
Danach haben wir erstmal am Tisch gesessen und rumgegammelt. Die Idee mit den Restaurants war auch schnell verworfen, weil das eine nicht auf hatte und beim anderen war das Essen nicht so überzeugend. Auf Café hatten wir auch kein Bock. Man konnte ja auch hier gut chillen.
Als Dörte dann die Schuhe aus dem Trockner holen wollte, standen sie schon in der Spüle, waren aber noch Klatsch Nass. Die wurden wohl direkt wieder raus geholt. Vermutlich, weil es so laut gerumpelt hat.
Dörte hatte direkt Angst, dass wir ärger bekommen und ist schnell mit den nassen Schuhen zurück gekommen. Die mussten jetzt wohl in der Sonne trocknen.
Der restlichen Tag haben wir nur Rum gesammelt. Ich hab tatsächlich den ganzen Tag nur gemalt. Dörte ist irgendwann zum Supermarkt geradelt um Snacks, Mittagessen und Abendessen zu holen. Als sie zurück war haben wir Baguettes und Snacks gegessen und waren dann so satt, dass wir gar kein Abendbrot mehr essen wollten. Die Sonne war heute echt heftig warm und als sie um die Unterstände rum gewandert ist, unter denen wir gesessen haben sind wir dann nur noch in den Schatten geflüchtet.
Durch die Hitze auf dem Zelt sind sogar die Luftmatratzen so prall geworden, dass da ein bisschen Luft raus musste. Als es kühler wurde sind wir dann ins Zelt und haben nach diesem geil unaufregenden Tag schnell geschlafen.

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