(12.06.2025 – Tag 31)

Yay. Wieder ein Tag, wo mich die Sonne aufweckt. Die Vorhersage hat ja schon gesagt, das es ein sonniger Tag werden soll. Das habe ich echt gehofft. Als erstes sind wir zum Frühstücksbuffet. Wir wollten das auf jeden Fall noch mal machen und es hat sich echt gelohnt. Es gab Brötchen und Müsli und Kaffee und Frühstückseier. Es gab sogar eine Mangel an der man sich tubenkäse aus der Tube quetschen kann. Aber aus der Phase bin ich raus. Also gab es Brötchen und leckeres Müsli und Melonen. Danach haben wir unseren Kram zusammengepackt. Da wir um 11 auschecken mussten und noch nicht rechtzeitig fertig waren, hat Sören die Campingkarten für die Service Räume schon Mal abgegeben und uns ausgecheckt. Nachdem alles zusammengepackt war und wir Sören ein paar Sachen mitgegeben hatten, die wir nicht mehr brauchten sind wir zusammen in den Park gefahren um dort noch ein bisschen Zeit zu verbringen. Da haben wir in ein Café gesetzt und erstmal ein paar Limos getrunken. Ich habe am Bild weiter gemalt und Sören hat sich noch was zu essen geholt. Zwischendurch sind Dörte und Sören noch in ein kostenloses Gehege gegangen wo man Pinguine und auch Elche ansehen konnte. Die Pinguine waren wohl Recht eingepfercht in einem kleinen Becken. Als die beiden zurück kamen wurde es langsam zu kalt im Schatten. Es gab in dem Garten vom Café auch keine Sonnenfläche mehr. Also sind wir in den Park auf eine Rasenfläche umgezogen. Wir haben uns auf unsere Decke in der Sonne gelegt. Nach einiger Zeit bemerkten wir das direkt an unserer Decke, fast auf unserer Decke zwei
Kinder standen. Sie starrten uns wortlos an und bewegten sich nicht. Kinder sind schon manchmal echt gruselig. Als ich hallo gesagt habe, haben sie nett zurück gegrüßt und dann sind wie irgendwann abgehauen. Gegen Viertel nach drei sind wir dann
Zum Terminal gefahren. Als Fahrradfahrer hat man immer den Vorteil, das man zwischen den Autos nach ganz vorn fahren kann und sich ganz vorn anstellen kann. Dort standen auch schon andere Radreisende. Unter den war ein komischer Typ, der uns vollgequatscht hat. Von wegen aus dem Zelten-alter ist er raus. Es geht ihm nur noch ums fahren. Er war mit einem E-Bike unterwegs und erzählte uns von schwimmenden Hotels und Saunen am meer. Aber die Campervans kann er nicht verstehen. Es muss ja ein Vermögen sein was die im Urlaub ausgeben. Mal abgesehen davon daß wir ihn gar nicht danach gefragt hatten, wirkte er schon echt eigenartig.
Sören hat dann gegen 16:00 eingecheckt. Das war ein echt komisches Gefühl, als Sören weggefahren ist und wir hiergeblieben sind. Auf der einen Seite hab ich mich gefreut das wir noch hier bleiben und zu Zweit die Gegend erkunden können, auf der anderen Seite merkte ich auch das ich auch weiter wollte und irgendwie gern auch auf die Fähre nach Dänemark gestiegen wäre. Wir sind dann zu zweit durch Göteborgs stressige Innenstadt mit vielen Menschen und nervigen Autos gefahren. Später sagte mir Dörte das sie auch ein Gefühl hat als hätten wir Schweden jetzt irgendwie hinter uns gelassen und würden trotzdem noch weiter hier bleiben. Ich Frage mich, wie wohl mein Gefühl ist, wenn ich mich von Dörte verabschieden muss und auf die Fähre nach Dänemark steige. Zum Glück fährt meine Fähre vor Dörtes, so das ich nicht noch allein in Schweden bleiben muss. Ich denke wenn ich in Bewegung und dadurch beschäftigt bin, ist es einfacher. Auf dem Weg durch Göteborg kamen wir noch am dänemark Terminal vorbei. Jetzt wusste ich schon Mal wo ich dann hin muss. Wir führen raus aus der Stadt und hatten uns einen shelter nicht weit von Göteborg ausgesucht. Unterwegs sind wir noch bei einem ICA Maxi angehalten und haben essen eingekauft. Am Ende war es nochmal wirklich bergig und Dörte musste sogar streckenweise schieben. Der shelter war ein komisches kleines Häuschen. Eigentlich war Mülleimer und Toilette angekündigt, aber das gab es alles nicht. Nur das Häuschen und komplett schräger Waldboden. Wir haben uns essen gemacht und schon während dessen gemerkt das diese nervigen kriebelmücken da auch raus kamen. Diese blöden Mistviecher die über einen herfallen und einen stechen, ohne das man sie dabei erwischen kann. Nach dem Essen haben wir also Dörtes großes Zelt aufgebaut. Sie hat mich noch vorsorglich angemeckert, weil sie Angst hatte das ich ihre Ordnung im Zelt durcheinander bringen würde, war aber trotzdem glücklich das ich mit in ihrem Zelt schlafe, weil sie ein bisschen Angst allein im Zelt im Wald hätte. Am Ende stellte sich raus das es gar kein Problem war. Ich habe nichts durcheinander gebracht. Das schlafen war aber echt gewöhnungsbedürftig, weil wir so schräg standen, das ich immer dazu geneigt habe von meiner Matratze zu rollen. Echt nervig. Nach einer Zeit ging es dann aber.

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