(08.06.2025 – Tag 27)

Heute bin ich um halb 7 von starkem Regen geweckt worden. Zum Glück gibt’s ja Regenradar, das verraten hat, das es später etwas aufklaren soll. Wir haben zum Glück so dicht beieinander gestanden mit den Zelten, das wir uns entspannt einen Plan machen könnten ohne raus zu gehen. Mit dem Hintergrund das wir den Regen noch abwarten wollen, war es gar nicht so schlimm, sich nochmal Einzukuscheln. Irgendwann haben wir dann im Zelt schon Mal angefangen alles so gut es geht vorzubereiten. Gegen halb 10 hat der Regen dann aufgehört aber es war immer noch grau und ungemütlich. Wir hatten alle schon warme Sachen angezogen und fingen an die Zelte abzubauen. Die meisten Sachen waren dann schon Abreisebereit. Nur Frühstück essen wollten wir noch. Auf den nassen Bänken. Gegen 11 sind wir dann endlich auf den Fahrrädern gewesen. Die Strecke ging wieder zu 90% auf dem Kattegattleden. Es war Recht flach und die Strecke ließ sich echt gut fahren. Das Wetter war bewölkt aber trocken. Eine ganze Weile sind wir von einer schwarzen großen Wolke begleitet worden, die gefährlich nahe kam, aber jedes Mal wenn wir zu nahe kamen, führte uns der Weg wieder von ihr weg. Zwischendurch sind wir durch ein großes Naturreservat gekommen, wo ein großer Holzturm war. Da haben wir dann eine kleine Pause gemacht. Ich bin zum Fotos machen rauf gegangen und die anderen haben unten ein paar Brote gegessen. Ich kann diese pappbrote mit Tubenkäse zwar inzwischen fast nicht mehr ertragen, aber ein paar habe ich dann doch noch gegessen.

Als wir weiter fuhren, kamen wir wieder in ein neues Terrain. Wir sahen am Horizont große Felsen. Wie steinige berge. Auf den einen sind Dörte und ich raufgeklettert. Echt cool, wenn die Natur plötzlich wieder anders aussieht.

Mein neuer Lieblingsbaum ist jetzt übrigens die Pinie. Sie löst damit die Kiefer ab. Ich mag diese verschwundenen Formen in denen sie wachsen. Am Ende wieder noch kurz einkaufen und zu unserem Lagerplatz. Eine hübsche gut gepflegte Wiese direkt am Meer. Dort haben wir die Zelte aufgebaut und uns eingerichtet. Nachdem ich etwas abseits eine Wäscheleine aufgebaut hatte, fiel mir auf das es an der Stelle Windstill und schön sonnig war. Also beschlossen wir noch einmal mit unseren Zelten umzuziehen. Dabei ist mir aufgefallen, das meine Isomatte von innen immer mehr verschimmelt. Die muss unbedingt weg. Das nächste Teil was den Geist aufgibt. Das hat meine Stimmung wieder echt runtergezogen. Schlimm wie ich immer von Geld gelenkt werde. Ich habe dann sofort Angst das es nicht reicht um die Reise in dem Umfang zu machen, wie ich geplant habe. Dabei dachte ich das ich schon echt ein großes Budget geplant hatte. Aber das jetzt alles kaputt geht, war nicht geplant. Das zieht dann immer sofort meine Stimmung runter. Das will ich überhaupt nicht. Ich Versuche da noch ein bisschen lockerer zu werden, zumal meine Eltern mir noch geschrieben haben, das sie mir eine kleine Finanzspritze geschickt haben. Mega lieb. Und damit kann ich die neue Matratze kaufen. Ich habe nämlich schon Mal bei dem schwedischen Outdoorladen recherchiert und den gibt’s sogar 2 mal in Göteborg. Also passt eigentlich alles wieder perfekt. In 2 Tagen sind wir da. Vielleicht will das Leben mir die Aufgabe geben zuversichtlicher zu werden und nicht immer sofort schwarz zu malen. Am Abend haben wir dann noch gekocht, geschrieben und ein bisschen in der Sonne gesessen.

1 Kommentar

Hallo ihr drei. Ich folge euch schon die ganze Zeit. Eine tolle Tour und schöne Fotos.👍🏻
Jan, lass den Kopf nicht hängen. Wie du schon geschrieben hast, nicht immer schwarz sehen.
Sören, ich hoffe deine Packtasche konnte repariert werden.
Dörte, dir zusammen mit den beiden Männern noch viel Spaß.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert