(25.05.2025 – Tag 12)

Heute war echt viel Regen angesagt. Am Vormittag war es bedeckt aber trocken. Die Strecke habe ich in einem Stück durchgefahren bis auf einen Stopp beim Coop um mir bisschen Limo und essen und bonschi zu kaufen. Unterwegs hat sich etwas bewahrheitet, was ich schon so komisch im Gefühl hatte, die letzte Zeit. An meiner Schaltung hat sich scheinbar das kleinste Zahnrad auf meiner Kassette verabschiedet. Das rutscht si komisch durch. Die Tage zuvor hatte ich schon so ein knacken im höchsten Gang gespürt. Scheinbar muss ich mich Mal ernsthaft mit meiner Schaltung auseinander setzen. Als konnte ich am besten nur bis zum vorletzten Zahnrad schalten. Weil es sonst so komisch überrutscht. Am Ende der Etappe bin ich dann leider auch nochmal komplett nass geworden und mein Zelt habe ich auch im strömenden Regen aufgebaut. Das Innenzelt war so nass, das sich sogar kleine Pfützen gebildet haben. Echt scheiße. Ich habe versucht die Apsiden ein Stück aufzulassen, damit Wind rein kann, aber das hat nichts gebracht. Das Innenzelt war komplett durch. Max und ich haben uns das tarp an der Feuerstelle aufgespannt. Ein paar Wohnmobil Menschen kamen noch und haben vergeblich versucht ein Feuer an zu bekommen. Die haben sich dann noch halb in unser tarp gestellt, weil es da Windstill war. Echt dreist diese almans. Die sind dann aber nach kurzer Zeit auch wieder abgehauen. Wir haben sie auch so lustig aus der Sauna raus beobachtet. Mit dem Fenster so gefahren das wir sie sehen konnten. Wir haben nämlich ein paar Gänge in der Sauna gemacht und rausgefunden, das es drin so ein vergnurzelten Stock gab, den man in so ein Loch stecken kann. Damit kann man von innen die Sauna drehen. Sie uns natürlich auch…
Dann haben wir später das Feuer noch richtig angemacht, wobei wir auch Feuerholzknappheit hatten. Diese almans haben nämlich auch noch die Säge, die hier war kaputt gemacht. Hauptsächlich saßen wir unter dem Tarp und haben die Momente genossen wo der Wind mal nicht in unsere Richtung pustet. Der drehte nämlich gefühlt im Minutentakt. Dazu die ganz Zeit ströhmender Regen. Unsere tarpkonstruktion schien aber ganz gut zu sein. Schön tief abgespannt und auf dem Boden endend. War auf jeden Fall ein mega guter Abend trotz Scheißwetter. Die Nacht war eigentlich auch ganz ok. Ich habe meine Isomatte auf den nassen Boden gepackt, nachdem ich mit meinem Handtuch versucht habe ein bisschen den Boden zu trocknen. Dann Schlafsack drauf und ich schlief wenigstens trocken.

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2025_05_25

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